Multiplex Zelllinien Kontaminationstest

 

Dieser Service weist folgende 28 Kontaminationen nach:

  • Mykoplasma (Identifizierung von 14 Spezies: M. arginini, M. fermentans, M. orale, M. hyorhinis, M. hominis, M. genitalium, M. salivarium, M. synoviae, M. pirum, M. gallisepticum, M. pneumoniae, M. yeatsii, Spiroplasma citri und Acholeplasma laidlawii)
  • Squirrel Monkey Retrovirus (SMRV) und Epstein-Barr Virus (EBV)
  • Kreuzkontaminationen mit Zellen folgenden Ursprungs: Mensch, Affe, Maus, Ratte, Chinesischer Hamster, Syrischer Hamster, Katze, Hund, Schwein, Meerscheinchen, Kaninchen, Drosophila

Nachweis von mehr als 100 weiteren Mykoplasma Spezies durch den Einsatz von proprietären Universalsonden. Der Service weist alle von der European Pharmacopoeia 2.6.7 empfohlene Mykoplasmen nach. Eine Mykoplasma Spezifizierung ermöglicht das Aufspüren von Kontaminationsquellen.

 

Test Spezifikation

Der sensitive Nachweis von Zellkultur-Kontaminationen erfolgt mittels einer multiplex PCR und anschließender Hybridisierung durch ein zum Patent angemeldetes Verfahren (lizensiert vom DKFZ). Eine Übersicht der Nachweisgrenzen finden Sie hier. Die DNA Qualität der eingereichten Probe wird durch den Nachweis einer zellulären DNA Sequenz ermittelt. Mehrere Positiv- und Negativkontrollen werden in jedem Lauf mitgetestet.

 

Vom Kunden zu erledigen

  • Herstellung eines Zelllinien Lysats (Lysat-Herstellungsprotokoll, nur auf Englisch verfügbar)
  • Benötigte Menge: >15µL
  • Bevorzugte Tubes: 1,5ml SafeLock tubes (bitte keine Tubes mit Schraubgewinde und kein Parafilm verwenden)
  • Ausfüllen des
  • Beschriften der Tubes mit spezifischem Probennamen wie im Bestell-Formular angegeben
  • Versenden der Proben in einem gepolsterten Umschlag MIT einer Kopie der Bestätigungs-Email an:

Multiplexion, c/o DKFZ, Dept. F020, Im Neuenheimer Feld 280, D-69120 Heidelberg

 

Von Multiplexion zu erledigen

  • Nachweis der oben beschriebenen Kontaminationen
  • Übermittlung der Ergebnisse als PDF an den Kunden (der Ergebnisbericht kann als Zertifikat für Journale und Fördereinrichtungen verwendet werden)

 

Turnaround

Der Service findet derzeit in geraden Kalenderwochen statt, Ergebnisse werden in der Regel bis Ende der Woche per Email versendet.

  • Kunden aus Heidelberg können ihre Proben im Gebäude INF242 Montags zwischen 9 und 12 Uhr abgeben, um in der Test-Woche bearbeitet zu werden.
  • Externe Kunden sollten ihren Probenversand so planen, dass die Proben Montags ankommen, um in der Test-Woche bearbeitet zu werden.

 

Mykoplasma Eliminierung

 

Zitierung des Service

Für Anträge und Manuskripte

 

Bitte beachten: Dieser Service ist FOR RESEARCH USE ONLY und nicht für diagnostische Zwecke geeignet.

Angebot für Neukunden

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Lysate preparation protocol

Download the detailed lysate
preparation protocol.

 

Demo Report

Download the contamination test
demo report.

 

Technical Note

Analytical sensitivity of the
Multiplex cell Contamination Test.

 

Technical Note

Specificity of the
Multiplex cell Contamination Test.

 

Check list for sterile work

Download Multiplexion´s
check list for sterile work.

 

Mykoplasma

Die genutzten PCR Primer amplifizieren eine Region der 16S rRNA im Mykoplasma Genom. Dies ermöglicht eine Amplifikation aller in Zellkulturen häufig vorkommenden Mykoplasma and Acholeplasma Spezies. Des Weiteren erfolgt eine Identifzierung der Mykoplasma Spezies mittels spezifischer Sonden: M. arginini, M. fermentans, M. orale, M. hyorhinis, M. hominis, M. salivarium, M. synoviae, M. pirum, M. gallisepticum, M. pneumoniae, M. yeatsii, und Acholeplasma laidlawii.

Eine Mykoplasma Spezifizierung ermöglicht das Identifizieren von Kontaminationsquellen:

 mycoplasma species

EBV

Die Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS) am Robert-Koch-Institut (RKI) hat eine Risikobewertung von etablierten humanen Zelllinien, die mithilfe des
Epstein-Barr virus (EBV) oder auch Humanen Herpesvirus 4 (HHV4) immortalisiert wurden, durchgeführt. Die ZKBS ordnet diese Zelllinien als Spender- und Empfängerorganismen für gentechnische Arbeiten gemäß § 5 Abs. 1 i.V.m. Anhang I GenTSV der Risikogruppe 2 zu. Dazu gehören beispielsweise die Zelllinien MEC-1/MEC-2, EHEB, Granta 519, JVM-2/JVM-3 und LCL-WEI. Erst der sequenzielle Nachweis des Defektes eines für die lytische Replikation essentiellen Genes ermöglicht eine Einstufung in die Risikogruppe 1.

Multiplexions Multiplex Zelllinien Kontaminationstest weist einen Genabschnitt des EBV DNA Polymerase Prozessivitätsfaktors im ORF59 nach.


Weitere Informationen:

  • "Stellungnahme der ZKBS zur Risikobewertung von etablierten humanen Zelllinien, die mithilfe des Epstein-Barr virus (EBV) immortalisiert wurden" (German only)

SMRV

Die Zentrale Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS) am Robert-Koch-Institut (RKI) hat empfohlen, Zelllinien auf das Squirrel Monkey Retrovirus (SMRV) testen zu lassen, da SMRV in der Lage ist eine breite Palette von Zelllinien zu infizieren. Wie alle Retroviren stellt SMRV ein Risiko für eine Insertionsmutagenese dar. Darüber hinaus kann es zu einer Komplementation von rekombinanten, replikationsdefizienten Retroviren in SMRV kontaminierten Zelllinien führen. Verunreinigte Zellen sollten entweder inaktiviert oder nur in S2 verwendet werden.


Weitere Informationen:

Stellungnahme der ZKBS zur Kontamination von Zelllinien mit dem Squirrel Monkey Retrovirus (German only)

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